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News & Meldungen

Bisexuell.net informiert über bisexuelle Lebensweisen und setzt sich ein für eine verbesserte Akzeptanz und Anerkennung bisexueller Lebensweisen durch die Gesellschaft. Bisexualität ist die Fähigkeit, eine sexuelle, emotionale und romantische Hinziehung zu Menschen beiderlei Geschlechts zu erleben. Bisexuelle Lebensweisen können dabei aufgrund der Vielseitigkeit der bisexuellen Orientierung neben heterosexuellen und homosexuellen Beziehungen ebenfalls Beziehungen zwischen mehr als zwei Personen einschließen. Während die langjährige gesellschaftliche Diskriminierung von Schwulen und Lesben in den demokratischen Ländern immer mehr überwunden wird, haben Bisexuelle noch keine ausreichende gesellschaftliche Emanzipation erreicht. Bisexualität ist in der Gesellschaft noch wenig sichtbar und die klassische Zweier-Beziehung gilt nach wie vor als die einzig schützenswerte Liebesbeziehung. Doch der Kampf für die gesellschaftliche Anerkennung bisexueller Lebensweisen im Sinne einer pansexuellen Gesellschaft ist erforderlich, wenn die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung dauerhaft überwunden werden soll.

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Konservatismus fördert Bi-Negativität und Dating-Ausschluss

Im Fachjournal Archives of Sexual Behavior wurde eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass konservative Einstellungen zu Vorurteilen gegenüber Bisexuellen führen können, die wiederum die Bereitschaft senken können, sich auf Dating, sexuelle oder partnerschaftliche Beziehungen mit Bisexuellen einzulassen. Vermindert werden können die Vorurteile durch die tatsächliche Bekanntschaft mit Bisexuellen. In diesem Artikel werden die Befunde vorgestellt und diskutiert, wobei ebenfalls auf Daten der Kennenlernplattform Gleichklang.de eingegangen wird.

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Bild: Jack Zalium
Flickr

Sex und Liebe: Was Bisexuelle wirklich wollen!

Wir haben untersucht, was Bisexuelle im Bett und in der Liebe wirklich wollen. In diesem Artikel vergleichen wir die Angaben von 399 bisexuellen Frauen und 295 Männern.

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Bisexualität in Aktion in einem Kunstwerk kurz nach Christi

Bisexuelle und die Monogamie: Aktuelle Forschungsbefunde und psychologische Analyse

Eine aktuelle Studie zeigt, dass Bisexuelle zwar mehrheitlich in monogamen Zweierbezieungen leben, hiermit aber unzufriedener sind als Homosexuelle und Heterosexuelle. Dieser Forschungsbefund deckt sich mit einer umfassenden Datenauswertung der Online-Datingplattform Gleichklang.de. Aus psychologischer Sichtweise lenkt die bisexuelle Orientierung offenbar in RIchtung nicht-traditioneller polyamoröser Beziehungsmodelle, denen aber der gesellschaftliche Druck und dessen Internalisierung entgegenstehen. Welches Beziehungsmodell für Bisexuelle am besten geeignet ist, wird sich erst zeigen können, wenn die Sichtbarkeit der Bisexualität in der Gesellschaft erhöht und der monosexuelle Druck reduziert ist. Aktuell gehören Bisexuelle aber nach wie vor zu einer marginalisierten Bevölkerunggruppe.

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Ausgrenzung belastet die Identität

Vier Faktoren der bisexuellen Identität

Wie sehen und erleben sich Bisexuelle selbst? Eine neue Studie identifizierte vier Faktoren der bisexuellen Identität. Deutlich wird eine hochgradig ambivalente Identität, die Aspekte gesellschaftlicher Ausgrenzung und Ablehnung von Bisexualität mit einbezieht. Je stärker Ausgrenzungsprozesse die Identität prägen, desto eher werden Menschen mit bisexueller Orientierung depressiv.  Demgegenüber korreliert die offen gelebte Bisexualität mit einer positiven Einstellung zur eigenen bisexuellen Orientierung. Der Abbau gesellschaftlicher Ausgrenzung und entsprechend die Steigerung von gesellschaftlicher Sichtbarkeit der Bisexualität und Akzeptanz dürften tief greifende Auswirkungen auf die Identität bisexueller Menschen im Sinne einer Positivierung und eines Abbaus seelischer Beeinträchtigungen haben. 

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Literatur für junge Menschen ignoriert oder stigmatisiert Bisexualität

Eine neue wissenschaftliche Analyse zeigt, dass bisexuelle Menschen und Bisexualität an sich in der Literatur für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene entweder unsichtbar bleiben oder sogar negativ bewertet werden. Damit droht Literatur zur Aufrechterhaltung der mangelnden Anerkennung und Akzeptanz der Bisexualität beizutragen, indem sie die Herausbildung früher Vorurteile fördert. Umso wichtiger ist eine umfassende gesellschaftliche Diskussion und Darstellung bisexueller Lebensweise auch bereits im schulischen Kontext. Eine Überarbeitung von Schulbüchern ist hierfür notwendig. 

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